Fahrt mit der Dampfwalze Julia

Impressionen von der Fahrt mit der Dampfwalze Julia am 28.06.2015

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Besuch aus Mainz von Julia Klöckner (CDU - MdL) und Dr. Andreas Nick (CDU - MdB)

Im Rahmen eines Westerwälder Unternehmertreffens besuchten Julia Klöckner und Dr. Andreas Nick unser Unternehmen.

Bei einer Diskussion gab Markus Mann einen Überblick über die 90-jährige Historie des Unternehmes und die zahlreichen Herausforderungen, die es in dieser Zeit zu meistern gab. Der Wandel des Unternehmens vom Transportdienstleister zu einem vielfältigen Unternehmen der erneuerbaren Energiebranche war auch Gegenstand der Diskussion. "Konservativ bedeutet für mich der Erhalt der Lebensgrundlagen auch für kommende Generationen! Leider bin ich hier nicht immer einer Meinung mit den Äußerungen von z.B. Dr. Michael Fuchs und möchte ihm massiv widersprechen!", so Markus Mann. "Wir stehen für eine nachhaltige, regionale und verantwortungsvolle regenerative Energieerzeugung. Daher auch die Bitte nach Berlin: Erkennen Sie die volkswirtschaftlichen Chancen einer heimischen Energieproduktion und verschieben Sie nicht die Kosten auf kommende Generationen."

Aufmerksam zuhörend und frisch antwortend, gaben sich Julia Klöckner und Andreas Nick. Die Botschaft, dass auch ein Mittelständler einen wesentlichen Beitrag für eine nachhaltige Energieversorgung leisten kann, wurde auf jeden Fall mit nach Berlin genommen. Wir sagen Dank für das Interesse und die lebhaften Gespräche.

Guter Start in die Turniersaison 2015

Tobias Vollmer, Auszubildender Pferdewirt im Reitstall von Thomas MANN, kann auf einen zufriedenen Saisonauftakt zurückblicken. Mit dem 5 jährigen Westfalen „ San Girgio di Nogaro“, ein Show Star x Florestan 1 Nachkomme konnte er bei 5 Starts 4 Platzierungen holen. In den Prüfungen Dressurpferde A und L wurden zwei fünfte, ein vierter und ein dritter Platzerkämpft.

Bei der Qualifikation zum Bundeschampionat in Kurtscheid fehlten nur 0,3 Punkte an einer Platzierung. Gratulation! Weiterhin ritt die Besitzerin Emilia Mann mit dem Pferd in einer stark besetzten E-Dressur den zweiten Platz.  Züchter Günther Schumacher und Ausbilder Jürgen Dücker schauen hoffnungsvoll auf die kommende Saison.

Sämtliche Pferde im Stall Thomas MANN (www.reitanlage-thomas-mann.de) stehen seit Jahren auf WESTERWÄLDER HOLZPELLETS als Einstreu. Gutes Stallklima, leichtes säubern der Boxen und speziell für Pferde mit Atemproblemen sind Holzpellets eine tolle Alternative gegenüber Stroh.

Staatssekretär Becker eröffnet Wochen der Holzpellets und Solarthermie in NRW

Mehr als 700 Kesselbesitzer beteiligen sich bis 10. Juni an großer Heizungsshow der EnergieAgentur.NRW

Pressemitteilung der EnergieAgentur.NRW

Ansprechpartner/in:

Thomas Reisz

Ganzes Album ansehen

Wuppertal/Nümbrecht.

Zum dritten Mal veranstaltet die EnergieAgentur.NRW die landesweiten Wochen der Holzpellets – in diesem Jahr wird das Themenspektrum erstmals um die Solarthermie erweitert. Zum Auftakt der „Wochen der Holzpellets und Solarthermie“ besuchte heute (13. Mai) Horst Becker, parlamentarischer Staatssekretär im NRW-Klimaschutzministerium, ein denkmalgeschütztes Fachwerkhaus in Nümbrecht-Heddinghausen, um sich in der Praxis ein Bild von den Vorzügen der Kombination von Sonnenenergie und Biomasseheizung zu machen. „In Deutschland wird mehr als ein Viertel des gesamten Endenergieverbrauchs für die Bereitstellung von Heizungswärme und Warmwasser in privaten Haushalten benötigt. Die Art und Weise, wie wir diese Wärme erzeugen, ist also von großer Klimarelevanz. Es ist das erklärte Ziel, dass Heizungen modern und effizient arbeiten“, so der Staatssekretär. Noch bis zum 10. Juni werden über 700 Besitzer von Pelletkesseln ihre Kellertüren öffnen. Interessentenkönnen dann ohne großen Aufwand sozusagen um die Ecke und aus erster Hand Infos sammeln. Wer wo und wann seinen Keller öffnet, kann im Internet (

www.energieagentur.nrw.de/aktion-holzpellets

) eingesehen werden. In einigen Orten bietet zudem die Energieberatung der Verbraucherzentrale NRW Vorträge und begleitete Gruppenbesichtigungen  mit Erklärungen und Einschätzungen von unabhängigen Experten an.

In Deutschland werden rund 21 Millionen Heizungen betrieben, von denen jährlich rund 2,5 Prozent der Altanlagen durch neue ersetzt werden.„Im Falle eines Wechsels des Heizungssystems haben sich Holzpellets als alternative Energieträger etabliert. Neben dem großen Vorteil, nicht mehr den preislichen Schwankungen des Energiemarktes zu unterliegen, ist vor allem die Umwelt der Profiteur der Pellets. Holz ist ein nachwachsender und CO2-neutraler Rohstoff, der sich deutlich weniger schädlich auf das Klima auswirkt als die fossilen Energieträger“, so Staatssekretär Becker. In dem denkmalgeschützten Fachwerkhaus, das um 1850 entstanden war, arbeitet ein Pelletkessel mit 20 kW Leistung in Kombination mit einer solarthermischen Anlage mit acht Röhrenkollektoren und einem 1000-Liter-Pufferspeicher. „Mit Pellets und Solarthermie lässt sich selbst alte Bausubstanz mit moderner Technik effizient kombinieren“, so Dr. Frank-Michael Baumann, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW. Durch aktuelle Förderprogramme von Bund und Land gewinnen sowohl der Dauerbrenner Solarthermie als auch die Nutzung von Pellets wieder an wirtschaftlicher Attraktivität.

Seit dem Inkrafttreten des aufgestockten Marktanreizprogramms (MAP) am 1. April 2015 profitieren Heizungsmodernisierer von deutlich höheren Förderzuschüssen. Dabei zahlt sich auch die Kombination der Fördermöglichkeiten aus. So gibt es für einen Pelletkessel (zwischen 5 und 43,7 kW) mit Pufferspeicher (mindestens 30 l/kW) als Basisförderung 3.500 Euro, für eine Solarkollektoranlage noch einmal 2.000 Euro sowie einen Kombinationsbonus in Höhe von 500 Euro. Zudem werden Optimierungsmaßnahmen gefördert. Auch beim Einbau oder der Nachrüstung von Filtertechnik erhält der Kunde einen Zuschuss. Die MAP-Förderung kann zusätzlich mit dem landesweiten Förderprogramm progres.nrw kombiniert werden.

Dass die sparsamen Heizungen ihre Vorteile nur dann voll entfalten, wenn sie passgenau eingesetzt werden, betonte Heike Hirschmann-Graf, Leiterin der Gruppe Energieberatung in der Verbraucherzentrale NRW. „Heizen mit Sonnenenergie und Holzpellets ist immer klimaschonend und oft auch kostengünstig. Damit Verbraucherinnen und Verbraucher davon profitieren können, müssen aber die baulichen Bedingungen stimmen. Außerdem muss für jeden Einzelfall die sinnvollste Anlage oder Anlagenkombination ermittelt werden, damit die Heizung genau zu den Gegebenheiten passt“, erklärte sie. „Eine unabhängige Beratung hilft dabei, die Situation vor Ort auszuloten und eine wirtschaftliche Entscheidung zu treffen.“

Die Verbraucherzentrale NRW bietet im Rahmen der „Wochen der Holzpellets und Solarthermie“ Vorträge zum Thema sowie begleitete Besichtigungen von Heizungen in Privathäusern an. So ist am Samstag, 30. Mai, ab 10 Uhr die kombinierte Pellet- und Solaranlage  eines Passivhauses in Köln-Nippes zu erkunden (Anmeldungen dafür sind möglich unter 0221/84618805). Ein Vortrag über das Heizen mit erneuerbaren Energien ist zum Beispiel für Donnerstag, 21. Mai, ab 19 Uhr im Siegburger Rathaus geplant.

Die klassische Zeit für eine Heizungsmodernisierung liegt im Zeitraum Frühling bis Herbst. In den Aktionswochen informieren private Nutzer, Hersteller, Händler und Handwerker deswegen landesweit über die Möglichkeiten der modernen Heizungstechnik. So plant das Kompetenzzentrum Energiefabrik in Essen einen Tag der offenen Tür am 6. Juni und für die Dauer der Aktionswochen einen Infostand zu effizienten Heizsystemen.

Live-Demonstrationen zur Veranschaulichung der „Betriebsamkeit“ von Pelletanlagen sind auch andernorts geplant.Weitere Informationen zu den Veranstaltungen können auf

www.energieagentur.nrw.de/aktion-holzpellets

eingesehen werden.

„Inzwischen haben wir in Nordrhein-Westfalen mehr als 28.000 Pelletkessel im Betrieb. NRW liegt damit hinter Bayern und Baden-Württemberg auf Platz drei der Bundesländer. Unsere Marktinitiative Aktion Holzpellets besteht seit mehr als zehn Jahren aus einem etablierten Branchennetzwerk. Dass Pellets in Nordrhein-Westfalen inzwischen ein relevanter Brennstoff sind, ist nicht zuletzt Ausdruck der erfolgreichen Arbeit dieser Marktinitiative“, analysiert Dr. Frank-Michael Baumann.

Exportschlager Energiewende!

Unternehmer und Wissenschaftler aus Thailand besuchen Mann Naturenergie und Westerwälder Holzpellets GmbH in Langenbach.

33 Teilnehmer aus dem asiatischen Land informierten sich in Langenbach über die möglichen Energiequellen, die deren Heimatland unabhängig von Energieimporten macht und zugleich die Lebensgrundlagen für kommende Generationen sichert.

 Die Delegationsreise wurde von der Deutsch-Thailändischen Außenhandelskammer organisiert. Als erster Anlaufpunkt nach der Landung in Frankfurt, machte man sich auf in den Westerwald. "Erstaunlich wach und aufmerksam nach der langen Reise, haben sich die Gäste informieren lassen!", berichtet Markus Mann im Nachgang zu der Betriebsbesichtigung.

Die Vielfalt der erneuerbaren Energien, von den Anfängen der Windkraft im Westerwald, Biomasse Strom & Wärme, sowie große Photovoltaikanlagen wurden genauestens hinterfragt. Schwerpunkt war die Pelletsproduktion und das Prinzip der nachhaltigen Waldwirtschaft. Mit Bewunderung verfolgte man die Berichte darüber, dass in Deutschland das Prinzip der nachhaltigen Waldwirtschaft erfolgreich seit nunmehr 300 Jahren praktiziert wird. "Nicht mehr einschlagen als nachwächst, ist die Losung!“, betont Mann, dessen Familienunternehmen dieses Jahr 90 jähriges feiert.

Mit Begeisterung verfolgte Prof. Kamron Pitaks die wirtschaftlichen Eckdaten der Stromerzeugung. Nach 10-15 Jahren ist eine Windkraftanlage und Photovoltaikanlage bezahlt und produziert fortan quasi kostenlos, den Strom.

Der Holzspezialist Prof. Jarusombuti betonte: „Vom massivem Stammholz bis zum dünnen Ast aus der Baumpflege, hier wird alles verwertet. Wir können viel lernen!“

Erfreut war Markus Mann, dass Teilnehmer der Gruppe in Deutschland Maschinen und Ingenieurleistung einkaufen wollen. Deutschland gilt in der Welt als das "Land der Energiewende" und die Welt schaut auf Deutschland. "Gerne dürfen Sie mit Augen und Ohren stehlen! Ich freue mich sogar darüber!" sagt Markus Mann zum Abschluss der Besichtigung.

Unser Rezept für perfekte Pellets:

Man nehme:

Man verarbeite die Zutaten verbrauchernah und liefert auf kürzestem Weg mit eigenem Fuhrpark und geschultem Personal aus!

„Denn nur wo Westerwälder Holzpellets drauf steht, sind diese auch garantiert drin!“

Was hat man davon:

  • Sicheren und zuverlässigen Heizungsbetrieb
  • Kompetente und zuverlässige Betreuung
  • Komfort-Kundendienst
  • Wohlige Wärme aus der Region
  • Beschäftigung und Wertschöpfung in der Region

Wer hat nichts davon:

  • Öl- und Gasproduzenten, die sich Waffen und Co. mit dem Geld kaufen!

Backtag zum Frühlingserwachen.

Roggen- und Kartoffelbrot zum Saisonstart für die Mitarbeiter von MANN Energie und Westerwälder Holzpellets.

"Alles hat prima geklappt. 13 kg Pellets um 11:00 Uhr angezündet. Um 13:15 sind die Pellets abgebrannt und der „Backes“ hat 400 °C. Etwas warten und um 14:00 Uhr konnte das Brot eingeschossen werden. Knuspriger Genuss um 16:30!"

Heizen Sie Ihrem Backes gleich richtig ein – kostenlos!

Sie planen, sich einen Häussler Pellet-Backes zuzulegen?

Unser Einheiz-Tipp: Melden Sie sich vor Ihrem Habo-Kauf bei Westerwälder Holzpellets an und sichern Sie sich so 500 kg Holzpellets kostenlos (genug für 40 Backtage). Gerne informieren wir Sie auch über unsere Erfahrungen mit dem geschmackvollen Anwendungsbeispiel unserer Westerwälder Holzpellets.

Neue MAP-Richtlinie tritt ab 1.April 2015 in Kraft

Deutlich erhöhte Förderung für Pelletfeuerungen und neue Fördertatbestände

Berlin, 11. März 2015.

Die Förderung von Pelletfeuerungen wird durch eine neue, ab 1. April 2015 geltende Richtlinie des Marktanreizprogramms für Erneuerbare Wärme (MAP) noch attraktiver. Für den vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) geförderten Heizungstausch mit einer Leistung bis 100 Kilowatt (kW) werden die Fördersätze deutlich erhöht. Dazu kommen neue Fördertatbestände. Wer eine alte Ölheizung hat, sollte den Anlass nutzen, sie durch eine moderne Pelletfeuerung zu ersetzen, rät der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV).

Die MAP-Basisförderung wird für Pelletkessel von 36 EUR pro kW auf 80 EUR/kW erhöht. Gleichzeitig erhöht sich für Pelletheizungen und für Pelletkaminöfen mit Wassertasche die Mindestförderung jeweils um 600 EUR. Für Pelletkessel ohne Pufferspeicher beträgt sie nunmehr mindestens 3.000 EUR, für Pelletkessel mit Pufferspeicher 3.500 EUR und für Pelletkaminöfen mit Wassertasche 2.000 EUR.

Neu eingeführt werden Zuschüsse für Einzelmaßnahmen zur Heizungsoptimierung. Damit werden eine Vielzahl verschiedener Begleitinvestitionen beim Heizungsumbau gefördert, u.a. Pelletlager, die Schornsteinerneuerung oder der Einbau eines Pufferspeichers bei Pelletkaminöfen mit Wassertasche. Der  Zuschuss beträgt 10 % der förderfähigen Investitionskosten, max. 50 % der Basisförderung. Bei der Nachrüstung einer bereits früher geförderten Anlage gibt es eine Zusatzförderung von 100 bis 200 EUR.

Pelletheizungen mit Brennwertnutzung werden deutlich besser gefördert als bisher: In Bestandsgebäuden betragen die Zuschüsse bis zu 5.250 EUR (entspricht Basisförderung plus 50 %). Auch in Neubauten ist eine Förderung solcher Heizungen möglich, und zwar mit bis zu 3.500 EUR. Diese Innovationsförderung ist der einzige Fördertatbestand im Neubau! Für die Nachrüstung von Brennwert- oder Filtertechnik in bestehenden Anlagen gibt es jeweils 750 EUR Zuschuss.

Neu ist auch die Förderung der Bereitstellung von Prozesswärme im Leistungsbereich bis 100 kW, z .B. für die Beheizung von Tierställen oder Gewächshäusern zur Pflanzenaufzucht. Gefördert werden bis zu 30 % der Nettoinvestitionskosten. Der Effizienzbonus, der jetzt Gebäudeeffizienzbonus heißt, bleibt unverändert für den KfW-55-Standard gültig. Bei der Kombination Pelletfeuerung und Solaranlage ist er kumulierbar.

Der DEPV rät bei der Installation einer Pelletfeuerung grundsätzlich zu prüfen, ob diese mit einer Solarthermieanlage gekoppelt werden kann. Der Kombinationsbonus in Höhe von 500 EUR wird allerdings nicht nur bei der Kombination mit einer Solarkollektoranlage fällig, sondern auch bei der Kombination einer Pelletheizung mit einer effizienten Wärmepumpe oder beim Anschluss der Holzheizung an ein Wärmenetz.

Auch für Holzhackschnitzelkessel (Mindestförderung 3.500 EUR) und Stückholzvergaserkessel (Mindestförderung 2.000 EUR) werden die Fördersätze angehoben.

Im Einzelnen gibt es für Pellet- und Holzheizungen folgende Änderungen:

Erhöhung der Basisförderung für Pelletfeuerungen von 5 bis 100 kW von 36 EUR pro kW auf 80 EUR pro kW.

Erhöhung der Mindestförderung für Pelletfeuerungen um 600 EUR

  • auf 3.000 EUR für Pelletkessel ohne Pufferspeicher (bisher 2.400 EUR)
  • auf 3.500 EUR für Pelletkessel mit Pufferspeicher (bisher 2.900 EUR)
  • auf 2.000 EUR für Pelletkaminöfen mit Wassertasche (bisher 1.400 EUR)

Eine über die Mindestförderung hinausgehende Basisförderung ergibt sich bei Pelletkessel ohne Pufferspeicher mit mehr als 37,5 kW Leistung, bei Kesseln mit Pufferspeicher mit mehr als 43,75 kW und bei Pelletkaminöfen mit Wassertasche mit mehr als 25 kW.

Erhöhung der Grundförderung

  • auf 3.500 EUR für Holzhackschnitzelkessel (bisher 1.400 EUR)auf 2.000 EUR für Scheitholzvergaserkessel (bisher 1.400 EUR)

Kombinationsbonus in Höhe von 500 EUR bei der Kombination mit einer Solarkollektoranlage sowie auch bei einer Kombination mit einer effizienten Wärmepumpe oder beim Anschluss des Kessels an ein Wärmenetz.

Der Effizienzbonus heißt jetzt Gebäudeeffizienzbonus, ansonsten keine Änderungen. Er ist für Pelletfeuerungen und Solaranlagen kumulierbar.

Neue Zusatzförderung für Einzelmaßnahmen zur Optimierung der Heizungsanlage für eine Vielzahl unterschiedlicher Begleitinvestitionen beim Umbau der Heizungsanlage gem. Anlage 1 MAP-Richtlinie (u.a. Pelletlager, Erneuerung Schornstein oder Einbau Pufferspeicher bei Pelletkaminöfen):

  • bei Neuanlagen 10 % der förderfähigen Investitionskosten, max. 50 % der Basisförderung
  • bei Nachrüstung einer bereits geförderten und vor 3-7 Jahren in Betrieb genommenen Anlage 100 bis 200 EUR

Attraktivere Innovationsförderung für Holzkessel mit Brennwertnutzung oder Staubfilter

  • in Bestandsgebäuden für Kessel ohne Pufferspeicher bis zu 4.500 EUR und für Kessel mit Pufferspeicher bis zu 5.250 EUR anstelle der Basisförderung.
  • in Neubauten für Kessel ohne Pufferspeicher bis zu 3.000 EUR und für Kessel mit Pufferspeicher bis zu 3.500 EUR betragen die Zuschüsse bis zu 5.250 EUR.
  • Nachrüstung bestehender Anlagen mit je 750 EUR

Innovationsförderung für die Bereitstellung von Prozesswärme im Leistungsbereich bis 100 kW in Höhe von bis zu 30 % der Nettoinvestitionskosten.

Weiterhin Kumulierbarkeit von Basisförderung und Innovationsförderung mit Kombinationsbonus, Gebäudeeffizienzbonus und neu auch mit der Zusatzförderung für Einzelmaßnahmen zur Optimierung der Heizungsanlage.

Höhere Förderung für Pellet-Heizanlagen

Das Bundeswirtschaftsministerium hat die Bedeutung von Holzpellets im Energiemarkt bestätigt. Mehr Unabhängigkeit von Energieimporten bei gleichzeitiger Umweltfreundlichkeit wird belohnt. Die Förderung beträgt nun zwischen 2.000 und 3.500 €/pro Kesselanlage. Bei größeren Geräten 80 € pro KW installierter Leistung!

Alle Informationen könne Sie sich hier herunterladen.

Markus Mann erhält Umweltpreis der Verbandsgemeinde Bad Marienberg

Am Montag, den 24. November 2014 verlieh Jürgen Schmidt, Bürgermeister der VG Bad Marienberg, den Umweltpreis der Verbandsgemeinde und lobte die vorbildlichen Leistungen der Preisträger zur Entlastung der Umwelt. In diesem Jahr wurde u.a. Markus Mann, geschäftsführender Gesellschafter von MANN Naturenergie und Westerwälder Holzpellets, mit dem Preis geehrt. Bürgermeister Schmidt würdigte damit die Arbeit der "Pioniere im Bereich regenerative Energien" (Zitat Schmidt), denn bereits 1991 errichtete MANN die erste kommerzielle Windkraftanlage in Rheinland-Pfalz. Es folgten der Bau eines Biomasse-Heizkraftwerks in Langenbach 1995 und der ersten großtechnische Holzpelletsproduktion in Deutschland im Jahr 2001. Mit etwa fünf Millionen kWh pro Jahr erzeugt MANN genügend Ökostrom, um den Bedarf auf dem eigenen Firmengelände nahezu komplett zu decken. Das Preisgeld in Höhe von 250 EUR spendet Markus Mann der Flüchtlingshilfe Bad Marienberg.

Weitere Preisträger sind die Herren Burkhard und Dr. Fabian Theis (Vater und Sohn), die mit ihrer Firma Theis EDL in Bad Marienberg u.a. ein regeneratives Fernwärmenetz betreiben.

v.l.n.r.: Burkhard und Dr. Fabian Theis, Bürgermeister Jürgen Schmidt, Markus Mann

Tag der offenen Tür bei Mann Naturenergie

Das Unternehmen Mann kann auf eine lange Firmengeschichte zurückblicken. Bereits 1910 gründete der Uropa von Markus Mann eine Drechslerei. Die Historie von Mann Naturenergie begann 1991 mit dem Bau der ersten kommerziell betriebenen Windkraftanlage in Rheinland-Pfalz.

Langenbach. Beim Tag der offenen Tür bekamen die Besucher einen Einblick in das Unternehmen, das sich seit 1995 mit Naturenergien befasst. Bereits drei Jahre später wurde eine eigene Ökostrommarke eingeführt. Im Jahre 2001 war Produktionsstart für Pellets. Hier konnte der Besucher sich die Pellettankstelle des Unternehmens anschauen.

Normalerweise werden Pellets mit einem Silotank-Lastwagen angeliefert und mittels Druckluft in die im Gebäude befindlichen Lager eingeblasen. Die Alternative hierzu ist Sackware, die rund 15 Kilo pro Sack wiegt. Seit Oktober 2010 kann man sich die Pellets an der Pellettankstelle bei Mann selbst abholen. Es war die erste Pellettankstelle, die geschaffen wurde. In der Zeit von 6 bis 22 Uhr kann der Kunde sich hier beispielsweise mit einem PKW-Anhänger die Holzpellets selbst tanken. Die Bezahlung an der vollautomatischen Pellettankstelle läuft ganz modern mit einer EC-Karte.

Der vertriebene Naturstrom wird aus 100 Prozent erneuerbaren Energiequellen hergestellt, in erster Linie aus regionalen Erzeugeranlagen. Mann Ökostrom wurde zum dritten Mal mit Ökotest sehr gut zertifiziert, dies wurde am Tag der offenen Tür bekannt gegeben.

Julia – 90 Jahre – jetzt im Westerwald beheimatet

Seit August diesen Jahres gehört die technische Rarität zur Familienunternehmen MANN.

Henschel & Sohn konstruierte in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts diesen Dampfwalzentyp. Genau 10 Maschinen mit dem extrem hohen Betriebsgewicht von 18 to wurden als Prototypen gebaut. Wie sich später heraus stellt, war die Maschine zu schwer und kompliziert. Sogar ein Differenzialgetriebe hatte die Walze. Somit hatte Henschel & Sohn aus Cassel am Markt vorbei geplant und stellte sich erst später auf die Kundenbedürfnisse ein. Heute gibt es nur noch die Baunummer 1005 aus dem Jahre 1924. Insgesamt schätzt man für Deutschland den funktionstüchtigen Bestand an Dampfwalzen (meist 5 – 7 Tonner) auf 8 – 10 Maschinen.

„Technik fasziniert mich und an dieser Maschine kann man die unglaubliche Weiterentwicklung während der letzten 90 Jahre live erkennen. Die Maschine mit Bauwagen und Wasserwagen ist eine hervorragende Ergänzung für unsere historische Werkstatt in Halle I“, betont der neue Eigentümer Markus Mann. Am 01. September 1925 gründete Emil MANN einen Fuhrbetrieb für die Rohstoffe der Region Westerwald. Somit passt der Familienzuwachs auch zum Jubiläumsjahr 2015.

Im Bezug auf Wirkungsgrad, Arbeitsgeschwindigkeit, Personaleinsatz und Emissionsverhalten ist das Schwergewicht eine Katastrophe nach heutigem Maßstab. Bedenkt man die damaligen Fertigungsvoraussetzungen, ist die Julia ein Wunderwerk! Wer die Maschine im Einsatz sehen will, kann dies am 11.10.2014 zum Besuchertag erleben. In 2015 steht dann die Jubiläumsveranstaltung am ersten September-Wochenende an.

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Ihr edlen Rittersleute - Bürgerinitiativen gegen Windkraft befürchten Katastrophe für Mensch und Natur

Kommentar von Markus Mann zur aktuellen Lage im Bereich Windkraft. 

Es ist schon zum Fremdschämen, wenn man die Kommentierungen der BIs zum Thema Windkraft liest. Plötzlich möchten die BIs die „weißen Ritter“ unserer Mittelgebirgslandschaft sein. Vogelarten und Lebensräume, die Sie vorher nicht kannten, werden heute händeringend gesucht, um einen Verhinderungsgrund für Windkraftanlagen zu finden. Während sie selbst Fernreisen und Wohlstand, sowie hohen Energiekonsum pflegen, verändern die Ritter das Landschaftsbild fernab der Heimat, indem von dort Rohstoffe importieren werden und durch deren Verstromung zur Klimaerwärmung beigetragen wird. Ganz zu schweigen von der dortigen Landschaft- und Lebensraumveränderung. Der Energieimport ist der Auslöser von Kriegen. Der Klimawandel führt u.a. zur todbringenden Flucht übers Mittelmeer. Die unwiederbringliche Zerstörung der Heimat von Millionen Menschen durch die Wohlstandsbürger geschieht fernab, während wir, die Menschen im gelobten Land, noch nicht mal bereit sind, eine Landschaftsbildveränderung zu akzeptieren. Selbst auf der Krim geht es um Rohstoffe und Energie (Gasvorkommen im Schwarzen Meer). Menschen werden nur wenige Flugstunden von uns entfernt getötet und hier wird im Wirtshaus lamentiert, verhindert und kein konstruktiver Vorschlag gemacht. Dagegen sein ist halt  einfach!

Im KEVAG-Gebiet ist man leider noch meilenweit von der verantwortungsvollen Energiewende entfernt. Etwas mehr als 15 % des Stromes stammen aus erneuerbaren und heimischen Energiequellen. Von der Mobilität und dem Heizen ganz abgesehen. Schämen Sie sich, Sie edle Rittersleut! Häufig wird ein Schreckensszenario aufgezeigt. Windkraftkraftanlage  (200 Meter) gegen Kölner Dom (157 Meter)! Ein einziges Windrad im Westerwald, reduziert während dessen Lebenszeit einen Braunkohle- und Abraumberg, mit dem man locker den kompletten Dom zuschütten kann (2,49 Mio. cbm). Es mögen die weißen Ritter mal nach Garzweiler oder Hambach fahren. Ein weiteres Reiseziel bietet  natürlich auch  Kolumbien, woher 25 % der deutschen Steinkohle stammt. Dort wird auf einer Waldfläche, die größer als der geographische Westerwald ist, im Tagebau Steinkohle abgebaut – Urwald wird unwiederbringlich zerstört und die Menschen von dort vertrieben. Schämen Sie sich, edle Rittersleut oder zeigen Sie ehrliche Alternativen auf.

Marc Schneider und Rudolf Muhl beenden erfolgreich die Bike-Transalp, das härteste Mountainbike-Etappenrennen über die Alpen!

Spektakuläre MTB-Strecken, traumhafte Panoramen, überwältigende Pässe, wunderschöne Etappenorte und Teilnehmer aus über 40 Ländern machen dieses Etappenrennen zu einem absoluten Highlight der weltweiten Mountainbike-Szene. In sieben Tagen wurden 582 Kilometer und 19.227 Höhenmeter bezwungen. Adrenalin pur!
Am 20. Juli 2014 starteten in Oberammergau 1.034 radsportbegeisterte Mountainbiker in Zweierteams zur BIKE Transalp 2014 - dem bedeutendsten und härtesten Mountainbike-Etappenrennen der Welt!

Mit dem Brachbacher Rudolf Muhl und dem Unnauer Marc Schneider nahmen auch 2 Westerwälder an der als „Tour de France für Mountainbiker“ titulierten Veranstaltung teil.

Um den eigenen Ansprüchen und der anspruchsvollen Streckenführung gerecht zu werden, haben sich die 2 passionierten Mountainbiker über Monate intensiv vorbereitet: „Im Winter hatten wir gezieltes Kraftausdauertraining im Fitnessstudio und im Frühjahrnutzen wir die Wochenenden für längere Ausfahrten durch den schönen Westerwald, um Höhenmeter zu sammeln. Unter der Woche steigern kurze und intensive Intervalleinheiten die Kraft und Spritzigkeit.“

Die Trainings im Vorfeld des Rennens waren wichtig, um nicht auf den langgezogenen Anstiegen der 2014er Route ungewollt Körner zu verlieren und frühzeitig Tribut zollen zu müssen. Denn die Strecke hatte es in sich. Im Jahr 2014 ging es in sieben Tagesetappen von Oberammergau in Bayern durch atemberaubende Alpenlandschaften nach Riva del Garda am traumhaften Gardasee.

Aus der letzten Startgruppe starteten die 2 Westerwälder  in Oberammergau gut in den Wettbewerb und konnten sich am Ende des ersten Tages auf Platz 257 in der Gesamtwertung und auf Platz 23 in der Altersklasse Grandmaster vorarbeiten. Das größte Problem war jedoch der starke Regen auf der 2. und letzten Etappe, der die Temperaturen bis auf +5° C sinken ließ. Völlig durchnässt und mitgefühllosen Fingern wurden selbst die schönsten Abfahrten zum Kampf gegen die  Kälte.
              
Taktisch gut eingestellt, steigern sich die Beiden kontinuierlich und belegen im Abschlussklassement die hervorragenden Plätze 16 in der Altersklasse und 201 in der Gesamtwertung. Trotz schwierigsten Streckenbedingungen meisterten die erfahrenen Mountainbiker die Transalp sturzfrei. Auch die von Müsing zum Testen zu Verfügung gestellten 2015er Prototypen bewältigten die Strapazen ohne den kleinsten Defekt.
Mit der Zielankunft in Riva geht ein großer Traum in Erfüllung. Marc Schneider sagt: „Es gibt Dinge, die man als Mountianbiker erleben sollte – und die Transalp steht da ganz oben!“
 




Unterstützt wurde das Team aus dem Westerwald von den heimischen Unternehmen
  • Müsing Bikes,  Freirachdorf
  • Kind Lackiertechnik, Dierdorf
  • Steigalm, Bad Marienberg
  • Westerwälder Holzpellets, Langenbach
  • Westerwald Brauerei, Hachenburg
  • Automobile Hakvoort, Bad Marienberg
  • Muhl Stickstoff, Siegen

Mehr Informationen zur Craft BIKE Transalp powered by Sigma 2014 und zum Abschneiden von Rudolf Muhl und Marc Schneider gibt es auf www.bike-transalp.de oder www.facebook.com/biketransalp

Rheinland-Pfalz-Tag 2014

Auf dem diesjährigen Rheinland-Pfalz-Tag waren wir mit unseren Infoständen von MannStrom und Westerwälder Holzpellets vertreten und haben uns trotz des sehr  hochsommerlichen Wetters über reges Interesse  gefreut. Integriert war unser Stand in der Energiemeile in der Langendorfer Straße in Neuwied, welche vom Wirtschaftsministerium und der Energieagentur Rheinland-Pfalz organisiert wurde.
Ein besonderes Highlight war der Energietalk am Samstagnachmittag mit der rheinlandpfälzischen Wirtschafts- und Energieministerin Evelyn Lemke und mehreren Protagonisten der Energiewende, unter anderem Markus Mann. Diskutiert wurde zum Beispiel über die Möglichkeit, sich über das Engagement in einer Bürgergenossenschaft an der Energiewende zu beteiligen, über Forschungsprojekte einer Fachschule zum Thema Energiespeicherung und die Chancen von Kommunen, die Energiewende in ihrem Bereich umzusetzen.

Kann eine Windkraftanlage Berge (v)ersetzen?

Nein, sie kann aber welche verhindern!
 

Landschaftsbildveränderungen durch Stromverbrauch findet auf jeden Fall statt. Ist es ethisch vertretbar, dass Stromverbraucher und pseudo Umweltschützer dies Menschen in anderen Regionen aufbürden?

Wer Energie in eine Region importiert, exportiert damit Umweltschäden in die Region, wo diese Energie gewonnen wird. Dabei scheint das Motto zu gelten: „Was kümmern mich die Aussicht oder die Umweltschäden der Anderen!?“

Im Rahmen von Windkraftplanungen müssen zahlreiche Gutachten erstellt werden, die dann jeweils Vorschläge zur Optimierung hervorbringen. Eine konkrete Beispielanlage in Oberdreisbach zeigt: Gegen Schall, Schatten und avifaunistische Schäden, kann man etwas tun. Optisch aus der Landschaft wegzaubern funktioniert aber nicht!

Was sind die energetischen Alternativen der Verbraucher?Atomkraft? NEIN! Jahrmillionen der Entsorgung sowie das Unfall- und Terrorrisiko sind einfach untragbar! Kohlekraft? Deutschland ist hier nach China ein Weltmeister in der Verstromung! Neben Klimaschäden gibt es auch hier erhebliche Eingriffe in das Landschaftsbild. 


http://www.mann-energie.de/downloads/manneenergie-windkraftanlage.pdf

Stöffel-Race 24h MTB, powered by MANN Energie

Das 1. Stöffel-Race 24h MTB, powered by MANN Energie fand in einer der faszinierenden Off-Road-Area, im Stöffel-Park einem ehemaligen Basaltabbaugelände und heutigem Industriemuseum und Erlebnispark statt. Zur Auftaktveranstaltung am 28./29. Juni hatten es 80 hartgesottene MTBler als Singlestarter, in 2er, 4er oder 8er Teams gewagt, einen anspruchsvollen Parcours mit 87 Höhenmetern auf rund 4 km viele dutzende Male zu durchfahren. Das Stöffel-Race, powered by MANN Energie ist übrigens das einzige MTB-Rennen, bei dem ein 40 Meter langes Schmiedegebäude sowie eine Toilettenanlage durchfahren wird.

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